Jahresrückblick 2016

Gemeinsam mit dem Ring politischer Jugend Sachsen e.V. (RPJ Sachsen) haben wir jeweils zum ersten Donnerstag im Monat einen Stammtisch im Imagine Pub auf der Reichenhainer Straße veranstaltet. Dazu möchten wir nun am Jahresende einen kurzen Rückblick geben.

Vor dem Herbstkongress 2015 der JuliA Sachsen fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Breitensport in Sachsen stärken.“ statt. Dieses Thema haben wir uns aufgegriffen und zu unserem ersten Stammtisch diskutiert. Dabei wurde vor allem die unterschiedliche finanzielle Ausstattung sowie über die Mitgliederentwicklung von Randsportarten besprochen.

Zu unserem zweiten Stammtisch beschäftigten wir uns mit den aktuellen Infrastrukturproblemen und -projekten im Raum Chemnitz und Umgebung. Besonders wurde dort das „Chemnitzer Modell“ sowie die Fernverkehrsanbindung Chemnitz’ diskutiert. Ein Resultat aus diesem Stammtisch war dann zu unserem Kreiskongress der Antrag „Für eine zukunfts- und leistungsfähig Infrastruktur!“.

Der März stand unter dem Motto „ Flexibilisierung vs. Selbstbestimmung – Wie sieht es mit unseren Arbeitnehmerrechten aus?“. Wie steht es um Arbeitnehmerrechte in Zeiten von Tarifeinheitsgesetz und Zero-Hour-Contracts? Ist ein flexibleres Beschäftigungsverhältnis Fluch oder Segen? Und wie viel Selbstbestimmung darf und muss sein?

Im April beschäftigte uns aus aktuellem Anlass das Thema „Bargeld“ und deren Obergrenze. Natürlich mit vielen Pro- und Contra-Argumenten.

Alle sprechen über Industrie 4.0 – Wir über Bildung 4.0. Etwas abgewandelt unter „ Schlau 4.0 – Bildungschancen im Zeitalter der Digitalisierung“ haben wir im Mai Bildung im digitalen Zeitalter betrachtet. Beleuchtet wurde die teils schlechte Ausstattung sächsischer Schulen. Den Fokus legten wir aber in der Fort- und Weiterbildung von Arbeitnehmern.

Kurz vor dem „Brexit“ haben wir uns noch einmal über Pro und Contra des Austritts Gedanken gemacht und geschaut, wie die Zukunft der EU aussehen kann. Ein weiteres stark diskutiertes Thema wurde im Juli erötert: „Wie geht es nach dem Soli weiter?“ Dabei legten wir den Fokus auf die Herausforderungen vieler Kommunen ihren Haushalt ausgeglichen zu halten.

Für den August-Stammtisch hatten wir das Thema „ Von links und rechts – politischer Extremismus in Deutschland“ gewählt. Als Aufhänger wurde einer der jüngsten Vorfälle in Berlin, wo die von linksextremistischen Gruppen besetzte Rigaer Straße 94 mittels Polizeigewalt geräumt wurde, genutzt.

Im September beschäftigte uns ein weiteres aktuelles Thema: der Fernbusmarkt. Während der Diskussion wurde der Kauf des Postbusses durch Flixbus und den damit verbundenen Marktanteil von 80% beleuchtet. Dabei haben wir auch über die Einführung einer Maut für Fernbusse debattiert.

Zum Beginn des neuen Semesters stand unser Stammtisch im Oktober unter der Hochschulpolitik. Welche Positionen vertritt die LHG? Wie kann sie in Studentenparlamenten wirken? Was kann für die liberale Hochschulpolitik in Chemnitz getan werden?

Am 3. November möchten wir uns dann mit dem Rentensystem beschäftigten und am 1. Dezember findet unser letzter Stammtisch für dieses Jahr statt.

Hai Bui