Bildung mit freien Schulen. Ein Markt der individuelle Zukunft sichert.

Der Chemnitzer Stadtrat beschließt die Ansiedlung einer Internationalen Schule (Diskussionen werden geführt, hitzige Debatten bestritten. Der Teufel (focus) „Privatschule“ wird an die Wand gemalt. Aber im Sinne der Schülerinnen und Schüler ist dies nicht! Was haben wir zu verlieren? Individuelle Ausbildung für jedes Kind ist ein gutes Konzept. Es sichert, dass jeder individuell seine Laufbahn von klein auf beschreiten kann.

Gedankenexperiment: Es sei jeder Schüler gleich an Interessen, gleich an Stärken und Schwächen. Und jeder lerne auf einer staatlichen Schule. Staatliche Schulen arbeiten grundsätzlich nach dem gleichen Prinzip. Demzufolge hätte jeder Schüler die gleichen Kompetenzen. Der Arbeitsmarkt wäre komplett aus den Fugen, einzelne Berufe würden aussterben eine Konjunkturkrise stünde bevor.

Und nun betrachten wir eine liberale, für Versuche und neue Konzepte offene Bildungslandschaft: Jedes Paragraf 4 Gymnasium, jede freie Schule und jedes Schulprojekt fördert verschiedene Geister und Kompetenzen. Wir erhalten eine leistungsfähige und motivierte Generation. Menschlich, wirtschaftlich und konjunkturell ein Aufschwung. Wieso sich also gegen eine weitere Internationale Schule sträuben? Die Vorreiter in Meerane, Glauchau, Waldenburg und anderen Städten und Gemeinden machen es bereits vor. Wir können uns Individualität und Pluralismus nicht widersetzen. Ethisch gesehen dürfen wir es auch nicht zulassen diese wertvollen Güter zugunsten staatlicher Bildungsregulierung zu verlieren.

von Leon Köhler

Hai Bui

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